Grabarten

 

Es gibt verschiedene Grabarten:


Wahlgräber

sind Grabstätten, auf denen ein oder mehrere Beisetzungsplätze belegt werden können und deren Nutzungsrecht auf Wunsch nach Ablauf der Ruhezeit verlängert werden kann. Angehörige haben die Möglichkeit, auf die Größe und Lage des Grabes Einfluss zu nehmen. Wahlgräber werden sowohl für Sarg- als auch Urnenbestattungen angeboten.


Reihengräber

sind Einzelgräber auf einem Reihengrabfeld des Friedhofs, die der Reihe nach belegt werden. Sie werden von der Friedhofsverwaltung nur für die gesetzlich vorgeschriebene Ruhefrist vergeben und können nicht wiedererworben werden. Reihengräber werden ebenfalls für Sarg- und Urnenbestattungen angeboten.


Anonyme Grabfelder

Die anonyme Beisetzung erfolgt auf einem extra dafür vorgesehenen Feld auf dem jeweiligen Friedhof. Hier sind Grabschmuck und  Grabstein für das einzelne Grab nicht vorgesehen. Es besteht keine Pflegeverpflichtung. Anonyme Grabfelder werden ebenfalls für Sarg- und Urnenbestattungen angeboten.
In manchen Gemeinden muss der Verstorbene zu Lebzeiten seinen Willen für die Beisetzung in einem anonymen Grab festgelegt haben.


Rasengrabfelder

Bei der Beisetzung auf einem Rasengrabfeld gelten die Bestimmungen wie auf dem anonymen Feld, es muss jedoch friedhofssatzungskonform sein.

                     

Friedwald / Ruheforst

Die Urne mit der Asche eines Verstorbenen kann in einem Friedwald oder Ruheforst beigesetzt werden. Dort gibt es Gemeinschaftsbäume, an deren Wurzeln mehrere Urnen beigesetzt werden dürfen. Bei Erwerb eines Familienbaumes bestimmt der Erwerber des Baumes, wer an „seinem Baum“ beigesetzt werden darf. Die Bäume werden für 99 Jahre erworben.


Seebestattung

Übergabe der Asche des Verstorbenen in einer gesonderten Seeurne an das Meer (Nord- oder Ostsee oder Weltmeere) durch ortsansässige Reedereien.


Naturbestattung

Beisetzung der Asche des Verstorbenen in der „Oase der Ewigkeit”, z. B. als Wiesen-, Baum- oder Felsbestattung.